Kinderkletterkurse

Klettern fördert vielfältige Fähigkeiten

Wenn Kinder klettern, tun sie das im Kleinkindalter meist ganz von allein, ohne dass man es als Erwachsener explizit fördern muss. Oft neigen Eltern eher dazu, aus Angst vor Verletzungen die ersten Kletterversuche des Kindes zu verbieten und zu unterbinden. Andere verhelfen ihren Kindern zu höheren Kletterleistungen, als sie es alleine schaffen würden und geben so viel Hilfestellung, dass das Kind gar nicht die Möglichkeit bekommt, eigene Erfahrungen zu machen. 

Neben der spielerisch-sportlichen Betätigung kann Klettern für Kinder viele Vorteile und positive Auswirkungen auf deren Entwicklung haben. 

Hier findest du 5 der wichtigsten Nutzen des Kletterns für Kinder: 

1. Klettern stärkt Selbstwahrnehmung & Selbstbewusstsein von Kindern

Klettern führt zu einer besseren Selbstwahrnehmung und das sowohl körperlich als auch mental. Beim Klettern überwinden Kinder Hindernisse und lernen, dass sie Hürden durch eigene Anstrengung überwinden können. Endet der Kletterversuch erfolgreich, kann dieses Erfolgserlebnis das Selbstbewusstsein stärken. Doch auch wenn das Klettern einmal missglückt, können Kinder daraus eine Lehre ziehen.

2. Erfahrung & Einschätzung eigener Grenzen

Klettern bestärkt Kinder in ihren Fähigkeiten und zeigt ihnen gleichzeitig ihre Grenzen auf. So ist es zum Beispiel grundsätzlich nicht unbedingt schlimm, wenn ein Kind beim Klettern einmal scheitert und stürzt (Voraussetzung ist natürlich, dass das Klettergerüst einen geeigneten Untergrund hat). Denn Fallen kann auch etwas Lehrreiches haben: Herunterfallen ist nicht schön, man bekommt einen Schreck und im schlimmsten Fall tut das Kind sich weh. Doch jedes Mal, wenn ein Kind beim Klettern herunterfällt, ist das auch eine Erfahrung, die nützlich ist! Denn es lernt so, Höhen, Gefahren und das eigene Können einzuschätzen. Kinder lernen auch aus Misserfolgen, deshalb sollten wir Eltern unseren Kindern auch ruhig etwas zutrauen. 

3. Klettern verbessert die Motorik von Kindern

Beim Klettern lernen Kinder spielend und mit viel Freude neue Bewegungsabläufe, die ihnen helfen, ihre Motorik zu verbessern. Zum einen fördert Klettern die Grobmotorik, vor allem bei Kleinkindern – sie lernen, Balance zu halten oder wie man auftreten und sich abdrücken muss. Gleichzeitig werden viele Körperpartien, wie zum Beispiel die Arme, trainiert. Zum anderen wird auch die Feinmotorik gefördert. Kinder müssen nämlich an der Kletterwand die Klettergriffe mit seinen Fingern ganz genau greifen, damit es nicht abrutscht. Dabei ist jeder einzelne Finger gefragt und die Fähigkeit des gezielten Greifens wird gefördert. Klettern ist somit ein echtes Ganzkörpertraining, dass richtig Spaß macht.

4. Geduldig und ausdauernd sein lohnt sich – nicht nur beim Klettern

Egal, ob an der Kletterwand, an einem Baum oder einem Klettergerüst – beim Klettern ist das Ziel immer möglichst hoch hinaus (und dann auch wieder heil hinunter) zu kommen. Doch das klappt nicht immer auf Anhieb. Ist der Ehrgeiz erst einmal geweckt, wird das Kind es immer wieder probieren, bis das Ziel erreicht ist. Und anschließend wartet natürlich schon das nächsthöhere Ziel. So bekommen Kinder eine gewisse Frustrationstoleranz und lernen, dass sich Geduld und Ausdauer lohnen! 

5. Klettern für bessere Teamfähigkeit und Vertrauen

Wenn die Kinder etwas älter sind und ihnen das Klettern immer noch Freude bereitet, kann daraus mehr werden als ein Kinderspiel. Bei einem Ausflug in die Kletterhalle können Kinder das Klettern als Hobby für sich entdecken. Sobald es darum geht, sich eigenständig gegenseitig beim Klettern zu sichern, lehrt Klettern auch Verantwortungsbewusstsein, Kooperation und Teamarbeit. Wer gerade nicht selbst klettert, der sichert einen Kletterkollegen. Im Mittelpunkt stehen weniger Einzelerfolge, sondern vor allem gemeinsame Problemlösung, Motivation, Grenzüberschreitung und Vertrauen.

Unsere Kletterkurse richten sich an Kinder ab 4 Jahren und finden in der Delta Sporthalle in Vöcklabruck statt. Als Pädagogin begleite ich die Kinderkurse meines Mannes Walter Rossini, der IVBV Bergführer ist. Unsere Kurse finden in Kleingruppen zu  max. 4 Kinder pro Betreuer statt.